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Die Quellensteuer ist ein Lohnabzug, kein allgemeines Ranking der Einkommenssteuer. Sie betrifft viele ausländische Arbeitnehmende ohne Niederlassungsbewilligung C und bestimmte Grenzgänger; der Arbeitgeber berechnet den Abzug auf der Lohnabrechnung und überweist ihn an den Kanton.
Nutzen Sie diesen Vergleich 2026, um Lohn, Tarif A/B/C/H, Kinderzahl und Kanton anhand offizieller Daten für alle 26 Schweizer Kantone zu prüfen.
Die vier Haupttarifcodes
- Tarif A — Ledige, geschiedene, verwitwete Personen ohne unterhaltsberechtigte Kinder.
- Tarif B — Verheiratete, deren Ehegatte in der Schweiz keine Erwerbstätigkeit ausübt.
- Tarif C — Verheiratete, bei denen beide Ehegatten erwerbstätig sind.
- Tarif H — Alleinerziehende (ledig oder getrennt) mit unterhaltsberechtigten Kindern.
Interaktive Grafik der Tarife 2026
Die Karte unten zeigt die kantonalen Unterschiede auf einen Blick: Wählen Sie einen Tarif und die Anzahl Kinder und ziehen Sie den Regler für den Bruttojahreslohn — Höhe und Farbe jedes Kantons entsprechen seinem Quellensteuersatz. Fahren Sie mit der Maus über einen Kanton, um seinen Namen und den genauen Satz anzuzeigen.
Tarif
Unterhaltspflichtige Kinder
Bruttojahreslohn
CHF 80’000
Kartengrundlage © Vemaps.com
Wählen Sie einen Tarifcode, eine Kinderzahl und die zu vergleichenden Kantone. Jede Kurve zeigt die Entwicklung des Steuersatzes in Abhängigkeit vom monatlichen Bruttolohn.
Tarif
Unterhaltspflichtige Kinder
Wie liest man diese Grafik?
Die horizontale Achse zeigt den monatlichen Bruttolohn (CHF 800 bis CHF 25 000). Die vertikale Achse zeigt den Steuersatz in Prozent. Jede Kurve entspricht einem Kanton. Je steiler die Kurve ansteigt, desto progressiver ist die Besteuerung in diesem Kanton.
Generell haben Kantone der Romandie (GE, VD, NE) höhere Sätze als Deutschschweizer Kantone mit tiefer Steuerbelastung wie ZG oder SZ — vor allem bei mittleren Einkommen (CHF 5 000–12 000).
Sprünge in der Kurve: Warum gibt es plötzliche Stufen?
Einige Kantone zeigen abrupte Sprünge in ihrer Kurve — OW zum Beispiel weist einen deutlichen Sprung bei rund CHF 15 000/Monat auf. Diese Diskontinuitäten sind auf die Struktur der Schweizer QST-Tabellen zurückzuführen: Die Tarife sind keine kontinuierlichen Formeln, sondern Stufentabellen mit festen Sätzen pro Einkommensstufe. Sobald der Lohn die Schwelle zur nächsten Stufe überschreitet, steigt der Satz schlagartig auf den nächsten Wert.
Kantone, die ihre Tabelle mit wenigen, breiten Stufen gliedern, erzeugen klar sichtbare Treppenkurven. Kantone mit feinen Abstufungen vermitteln den Eindruck einer kontinuierlichen Progression. OW ist ein typisches Beispiel: Seine offiziellen Tabellen haben verhältnismässig wenige Stufen, was die sichtbaren Sprünge im Diagramm erklärt.
Warum variieren die Sätze so stark?
Jeder Kanton legt seine eigenen Tarife fest. Die Sätze spiegeln die kantonale und kommunale Steuerbelastung wider, denn die Quellensteuer ist eine Vorauszahlung auf die Einkommenssteuer. Kantone mit hoher Gesamtsteuerbelastung — wie GE oder BS — haben entsprechend höhere Quellensteuertarife. Umgekehrt weisen ZG, NW oder OW deutlich tiefere Kurven auf.
Der Einfluss der Kinderzahl ist ebenfalls sichtbar: Von 0 auf 2 Kinder sinkt der Satz um 2 bis 5 Prozentpunkte je nach Kanton — ein erheblicher finanzieller Effekt bei einem Lohn von CHF 8 000/Monat.
Bill Alps berechnet die Quellensteuer automatisch
Bill Alps integriert die QST-Tabellen 2026 für alle 26 Schweizer Kantone. Geben Sie den Status des Mitarbeitenden ein, und die Software wendet automatisch den richtigen Tarifcode an, berechnet den Abzug und weist ihn auf der Lohnabrechnung aus — ohne manuelle Formeleingabe.